Schaukasten 060919

Noch haben wir zu essen…

Gott gab dem Menschen die Erde, dass er sie baue und bewahre.
1. Mose 1

Es wird Zeit, sich daran zu erinnern.

Wir feiern Erntedank in einem Land und zu einer Zeit, in der das große Zetern
und Klagen da ist. Werden wir morgen noch haben, was wir heute genießen?
Wie soll es weiter gehen?

Dank wofür?

Das Tischgebet ist abgeschafft. Auch in vielen Familien derer, die sich
Christen nennen. Machen wir uns doch nichts vor. Nicht in allen, Gott sei
Dank. Es schämen sich Eltern in der Gegenwart ihrer Kinder, am Beginn
der Mahlzeit zu beten:

„Komm, Herr Jesus,
sei du unser Gast und segne,
was du uns bescheret hast.“

Die Speisekammern und die Tiefkühltruhen, die Münder und Mägen sind voll,
aber längst ist das Herz des Dankes leer.

Das Tischgebet ist seit alters her eigentlich ein Tischsegen:

„Gepriesen seiest du, Herr, König der Welt, der du Brot aus der
Erde wachsen läßt.“

Und dieser Tischsegen bedeutet, daß der Schöpfer über den Gaben gepriesen
wird. Und so wird er der Geber. Alle gute Gabe gehört ihm.

Wenn du Essen im Kühlschrank, ein Dach über dem Kopf und ein Bett
hast, bist du reicher als 75 % dieser Welt.

Wenn du ein eigenes Konto bei einer Bank hast,
gehörst du zu den 8 % der Reichen dieser Welt.

Wenn du mehr als 100 g Reis pro Tag essen kannst,
kannst du mehr essen als 1/3 der Weltbevölkerung.

Wenn du heute Morgen gesund aufgewacht bist,
geht es dir besser als der einen Million Menschen, 
die diese Woche nicht überleben werden.

Wenn du zur Schule gehst/gegangen bist, kannst du froh sein,
denn 121 Millionen Kinder haben nicht die Chance, zu lernen.

Wenn du nie die Gefahr eines Krieges, die Einsamkeit einer
Gefangenschaft, den Schmerz von Folterung oder das Elend
von 
Hunger erlebt hast, geht es dir besser als 500 Millionen
anderer Menschen dieser Erde.

Wenn du an einer öffentlichen religiösen Veranstaltung teilnehmen
kannst/könntest, ohne die Gefahr, bedroht, verhaftet oder getötet zu
werden, bist du besser dran als 3 Milliarden andere Menschen.

Wenn du immer frisches Trinkwasser zur Verfügung hast, geht es dir

besser als 1 Milliarde Menschen in den Entwicklungsländern.


 

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