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Jesus, der Weihnachtsmuffel.

Er machte keinen Bohei um seinen Geburtstag, verlor nirgends ein Wort über
Tannenbäume. Und beschenkt lieber täglich als alljährlich.

Wie kann das angehen?

Es gibt diverse Gründe, irgendwann mal zum Weihnachtsmuffel mutiert zu sein.

Bei den einen ist es einfach die Übersättigung an Kitschigem.

Manche verdanken ihren Weihnachtüberdruss auch dieser überschwänglichen
Gefühlsduselei, ungehemmter Konsumgeilheit, den stressigen Materialschlachten
und alljährlichen Geschenkezwängen.

Bei den anderen hapert’s schlicht und einfach am Thema Familie. Weihnachten –
das Fest der Familie. Und was ist, wenn da keine ist? Oder wenn da eine ist, die
aber bedauerlicherweise gespalten, überfordert, krank, stillos, zerstritten,
unausstehlich, unvereinbar, über die Welt verteilt oder einfach nur traurig oder nicht
mehr oder oder ist?

Warum ist dieses Fest denn überhaupt so unglaublich weit entfernt von dem, was es
möglicherweise einmal aussagen sollte? Könnte das Ganze nicht auch ohne fette
Geschenke und das ganze Brimborium ablaufen – einfach nur der Geburtstag eines
lieben Freundes? Eines Freundes, der so „Freund-lich“ war, seine herrschaftliche
Gottessohn-Stellung aufzugeben und hier auf der Erde als echter, verletzlicher
Mensch aufzutauchen, um zu zeigen, dass wahre Freundschaft, Treue, Vertrauen,
Verlässlichkeit, Nähe, Geborgenheit um Gottes Willen möglich ist? Wie kann das
angehen, dass die Selbstmordrate an Weihnachten höher ist als an jedem anderen
Tag des Jahres? Was haben wir aus Weihnachten gemacht, dass offensichtlich nicht
mehr rüberkommt, dass dieser Tag daran erinnern soll, dass wir Menschen NICHT
gottverlassen, einsam, allein und unnütz sind?

Wie kommen wir, die wir unter all dem Krams, Geschenkpapier und Lametta
begraben sind, wieder zur echten Feier zurück?
Wie kann Jesus in unserer Lebens-Wohnung Einzug halten – nicht in Form von
grellblinkenden Lichterketten – sondern als echtes, hoffnungsspendendes Licht am
Ende des Tunnels? Vielleicht indem wir diesem Jesus – nicht nur dem kleinen
„Knäblein mit lockigem Haar“, sondern dem Menschen und Gott Jesus Christus und
seiner Botschaft – ernsthaft auf die Spur kommen? Vielleicht würde das sogar echte
Weihnachtsmuffel aus der Reserve locken…

Es gibt noch Hoffnung!

Frohmachende Festtage, trotzalledem!!                                       

                                                                                         © Eva Jung www.adeo-verlag.de

Was sind wir ohne Weihnachten?

Menschen, die im Dunkel der Nacht den Weg nicht finden.

Menschen, die die Kälte dieser Welt ohne Liebe ertragen müssen.

Menschen, die am Ende ihres Lebens keine Hoffnung haben.

JESUS CHRISTUS ist Licht, Liebe, Hoffnung!

Wenn ich im Finstern sitze, so ist Gott doch mein Licht.
                                                           Die Bibel: Micha 7, Vers 8


 

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