25022020

Es wächst kein Gras über deine Schuld – 26.02.2020

Jeder Mensch wird irgendwann und an irgendwem schuldig; mancher macht sich
schwer schuldig:

 da ist jemand unvorsichtig gefahren und hat einen vielleicht sogar tödlichen Unfall verursacht
 da zerbricht eine Beziehung an der Rücksichtslosigkeit eines Partners oder an einem Seitensprung
 jemand richtet durch Alkohol sich und seine Familie zugrunde
 ein Frau kommt nicht darüber hinweg, dass sie einmal ein Kind abgetrieben hatte
 mancher trägt sein Leben lang an einer Schuld und deren Folgen

Auch im gewöhnlichen Alltag werden wir ständig aneinander schuldig, auch wenn die
Folgen meist weniger schwerwiegend sind:

 einer beleidigt den andern
 enttäuscht ihn
 weist ihn zurück
 demütigt ihn
 macht ihm das Leben schwer

Schuld wird heute oft verleugnet oder verdrängt. Wir brauchen also einen inneren
Maßstab, um Schuld zu erkennen, auch um echte Schuld von falschen
Schuldgefühlen zu unterscheiden.

Wohin mit meiner Schuld?

Im Schaukasten ist zu lesen – Du kannst Gott um Hilfe bitten –
Sich Gott zuzuwenden heißt beten. Die einfachste Form ist, zu sagen: „Gott hilf mir.“
Auch das Vaterunser ist eine große Hilfe.
Christen sagen: „Jesus Christus ist für unsere Schuld gestorben.“
Wenn wir unsere Schuld eingestehen, dürfen wir uns darauf verlassen, dass Gott
Wort hält. Er wird uns dann all unsere Schuld von uns nehmen.
Bibel – 1. Johannes 1 Vers 9


 

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